Überlandhilfe Brand Sackhof

Alarmierungszeit:
28.12.2014 - 10:46 Uhr
Fahrzeuge:
SW 2000, MTW 1, TSF-W Waltershofen
Einsatzleiter:
Zugführer

Sackhof bei Merazhofen brennt nieder

Leutkirch sz / Der zwischen Merazhofen und Waltershofen gelegene Sackhof ist am späten Sonntagvormittag niedergebrannt. Aus noch bisher ungeklärter Ursache brach im landwirschaftlichen Nebengebäude ein Feuer aus. Der Alarm bei Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz ging um 10.30 Uhr ein.

Wie DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer Jörg Kuon mitteilte, waren die Einsatzkräfte zunächst nur von einem Brand in dem Nebengebäude ausgegangen. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eingetroffen seien, hätten die Flammen aber schon auf den direkt angrenzenden Wohnbereich übergegriffen – ein sogenannter Vollbrand.

„Drei Bewohner müssen betreut werden“, sagte Kuon. Damit meint er nicht, dass sie verletzt sind, sondern die Versorgung mit warmem Tee und etwas zu essen. Unterkommen könnten die Bewohner des Sackhofs zunächst wohl bei Verwandten, erklärte Kuon.

Noch zwei Stunden, nachdem der Alarm eingegangen war, waren zahlreiche Feuerwehrleute mit Löscharebeiten beschäftigt. Flammen waren zwar keine mehr zusehen, dafür rauchte es gewaltig aus den Trümmeren Sackhofs. Laut Einsatzleiter Manfred Stör von der Feuerwehr Leutkirch waren insgesamt etwa 60 Kameraden im Einsatz, darunter Feuerwehrleute aus Leutkirch, Gebrazhofen, Engerazhofen, Kißlegg und Waltershofen.

Das DRK war laut Kuon mit 27 Helfern aus Leutkirch, Aichstetten, Wangen und Gebrazhofen vor Ort. Sie kümmerten sich um die Betroffenen, überwachten die Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken und sorgten für die Verpflegung. Die Einsatzleitung hatte der Leutkircher Sebastian Boos.

Wasser muss aus Waltershofen an den Brandort gepumpt werden

„Das Problem war die Wasserversorgung“, berichtete Feuerwehrmann Stör. Mit zwei Leitungen habe aus Waltershofen über eine längere Strecke Löschwasser an den Brandort gepumpt werden müssen.

Zur Schadenshöhe konnten die Einsatzleiter noch keinen Angaben machen, auch nicht zur Brandursache. Klar sei nur, dass das Feuer im landwirtschaftlichen Nebengebäude ausgebrochen ist, erklärte Kuon, der ebenfalls vor Ort war. Die Feuerwehr verhinderte, dass weitere an das Haupthaus angrenzende Gebäude ebenfalls zu brennen begannen. Unversehrt blieben so zwei Nebengebäude, eine Garage und ein Stadel, in dem sich laut Stör einige Oldtimer befanden.

(Quelle: www.szon.de vom 28.12.14)

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